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Bergspitzen Kaisergebirge

Der süden Englands bietet Kultur, Natur, Sport und Erholung gleichermaßen


Eine der großartigsten Städte der Welt ist der Anfang einer Reise, über die Szene und Kultur, Jahrhunderte alter europäischer Geschichte bis hin zu Natur, Tierbeobachtungen und einsamer Atlantikküste.

Südengland hat so viel Abwechslung zu bieten, dass man mindestens zwei Wochen einplanen sollte um von London aus an der Südküste entlang bis nach Cornwall zu fahren. Der Süden Großbritanniens bietet für jeden Geschmack das richtige. Vielseitig interessierte Reisende werden mit einigen Erfahrungen, neuem geschichtlichem Allgemeinwissen und jeder Menge Fotos im Gepäck zurück nach Hause kommen. Nach dieser Reise sieht man die Weltgeschichte mit anderen Augen. Hier wurde über Jahrhunderte das Geschick einer ganzen Zeit bestimmt.

Aber auch Sport und Natur kommen nicht zu kurz. Ausgedehnte Wanderwege und Fernwanderwege erstrecken sich von Dover im Südosten bis nach Lands End ganz im Südwesten Englands. Surfen, Tauchen, Wildlife Watching, Golf, Segeln, Kite Surfing und alle anderen Sportarten kann man hier bestens betreiben.

city meets history – nature meets sports – culture meets people

 

Reiseroute - Zusammenfassung

 

Nach der Ankunft in London bleiben wir noch drei Nächte in einem Bed and Breakfast in Soho. Am vierten Tag holen wir unseren Mietwagen bei Europcar an der Victoria Station ab. Selbstverständlich klappt mit Europcar alles bestens.

Von London aus fahren wir über die Autobahn im Westen (M4) aus der Stadt raus und biegen dann Richtung Süden auf die M25 ab. Von dort weiter auf der M23 bis an die Küste.

Die erste Küstenstadt auf unserem Südengland-Roadtrip ist Eastbourne. Das Peer und die Klippen in Eastbourne sind einmalig schön, und vor allem nicht so touristisch wie zum Beispiel das Peer in Brighton; unsere zweite Station am heutigen Tage. In Brighton bummeln wir etwas durch die Innenstadt, machen Fotos am Peer und essen „Fish to go“. Heute ist es sehr windig, daher sparen wir uns das Baden.

Von Brighton geht’s nach Portsmouth, wo wir uns in einem B&B im Stadtteil Southsea ein Zimmer nehmen. Am Abend laufen wir über den Southsea Common Park rüber zum Hafen.

Der nächste Tag ist komplett für Hafen, Schiffe und Geschichte reserviert. Wir bleiben also zwei Nächte in unserem B&B in Portsmouth. Jetzt steht das geschichtsträchtige Southampton auf dem Plan. Nach einer kurzen Besichtigung des Hafens geht es weiter nach Bornemouth und von dort nach Portland auf die vorgelagerte Halbinsel. Wir wollen ein bisschen Strandluft schnuppern, nach all den Informationen.

Über Exmouth geht’s am nächsten Tag weiter in den Dartmoor Nationalpark. Dort finden wir ein schönes Pub mit B&B in Becky Falls und bleiben hier über Nacht. Am Abend machen wir eine lange Wanderung durch den Nationalpark. In England ist es im August bis um 10:30pm hell. Auch die Wasserfälle von Becky Falls sind sehenswert.

Der Nächste Tag führt uns mit Stopover in Salcombe nach Plymouth. Wir finden in Salcombe keine Unterkunft. Kein Wunder, es ist August und in England somit Hauptreisezeit. Salcombe ist also nur außerhalb der Saison zu empfehlen. In Plymouth übernachten wir und sehen uns in der Stadt um. Am Abend geht’s nach Barbican. Hier wird in den Spelunken raue Seemannsluft geschnuppert und das ein oder andere Pint vernichtet :) …

Heute steht nochmal etwas Auto fahren auf dem Programm. Denn von Plymouth aus muss man über Liskeard landeinwärts fahren um nach Falmouth zu kommen. Die von eiszeitlichen Gletschern zerklüftete Südküste Großbritanniens lässt nicht immer Fahrten an der Küste zu. Wir müssen quasi um den Falmouth Sound herumfahren. Ein weit ins Land reichender Fjord.

In Falmouth bleiben wir eine Nacht und besuchen die Marina. Außerdem gehen wir an der Küste wandern. Jetzt sind wir wirklich in Cornwall angekommen… Der nächste Tag gehört der Atlantikküste.

Wir bleiben zwei Tage in Hayle. Dort fahren und wandern wir von Bucht zu Bucht, von Klippe zu Klippe. Auch St. Ives besuchen wir mehrmals.

Auf der Etappe „lands end“ und den Buchten im Süden von Cornwall ziehen wir ein letztes Mal um, nach Penzance, wo wir vier Nächte in einem B&B bleiben um uns die Gegend anzusehen und die Strände zu genießen.

Am Tag der Abreise fahren wir in einem Rutsch zurück nach London und fliegen von hier nach Hause. Die 14 Tage Südengland haben uns viel über Europa, England und die Menschen auf der Insel gezeigt. Wir haben Tiere und raue Natur bestaunt; waren Surfen, Klettern und sind übers Meer geschippert. Eine nicht alltägliche Reise geht zu Ende. Wir kommen definitiv wieder.

 

London


Wir mieten uns in einem kleinen Appartment in SOHO ein. Yupp, damit haben wir die beste Ausgangssituation für Stadterkundungen. Wir genehmigen uns zwei Nächte in London bevor wir unseren Mietwagen übernehmen und an die Südküste und weiter bis nach Cornwall aufbrechen.

Am Abend unserer Ankunft bleiben wir im Szeneviertel Soho. Bessergesagt in einem der Szeneviertel Londons, denn man kann nie sagen wo gerade was abgeht. Tatsacht ist. Hier gehts ab. Ein Kneipe an der nächsten, Chinatown ist um die Ecke, Bars und Clubs sowie abgefahrene Läden geben einen guten Eindruck. Abends stürzen wir uns ins Nachtleben.

Weiter Szeneviertel von London befinden sich an Old Street und great eastern Street sowie in Dalston an der Northern Line. Auch an der der Norhern Line befinden sich die Essex Road und die Upper street.

Am nächsten Tag sind die Sehenswürdigkeiten dran. Diese kennt wohl jeder. Interessant sind eine Schifffahrt auf der Themse und eine Fahrt mit dem London Eye. Beides kann mit einem Ticket erwerben. Klar ist das voll Tourie-mäßig, aber trotzdem wirklich schön und empfehlenswert.

Auch ein must see ist: Buckingham Palace, Harrods, Tower Bridge, Houses of Parliament, Hyde Park, Madame Tussaud´s, Downing Street und Greenwich. Ich werde hier nicht näher auf die Sehenswürdigkeiten eingehen. Diese stehen sowiso überall beschrieben.

An drei Tagen kann man sich von London nur einen kleinen Überblick verschaffen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen. London strotzt geradezu von Geschichte und Kultur. Jeder wird hier etwas für seinen Geschmack finden.

 

Portsmouth


Ebenfalls sehr geschichtsträchtig und äußerst sehenswert ist Portsmouth. Wer echte Seefahrerluft schnuppern möchte ist hier richtig. Nicht nur für Landratte, auch für gestandene Hamburger ist Portsmouth mit Sicherheit sehr erhebend. Die Spilunken und das historische Hafengelände lassen einen spürbaren und erllebbaren Einblick in die europäische Geschichte zu.

Mit einem Harbour Tour Ticket kann man die Hafenrundfahrt und den Eintritt in das historische Hafengelände verbinden. Für historisch Interessierte ist dies eine wahre Fundgrube. Die Warrior und andere Schiffe, sowie ein kleines Schiffahrtsmuseum, eine Werft und und die alten Docks sind perfekt gepflegt und werden immer weiter Saniert und ausgebaut. Perfekte Informationen und Vorführungen von Stolzen ehemaligen Marine Offizieren sowie absolut freundliches Personal zeigen einem Deutschen welchen Eindruck man mit patriotischem Tourismus hinterlassen kann.

Als Sahnehäubchen auf der Rundtour durch den Hafen besichtigtm man Nelsons Schiff. Die HMS Victory. Unglaublich mit welchen Mitteln die damalige Seefahrt die Weltmeere erforscht und unseren Planeten umrundet hat. Die Kojen in denen die Offiziere und auch Admiral Nelson lagen erinnern an ein "Kinderdeck" ... Nein nein. Die Menschen waren im 17. Jahrhundert einfach nicht größer.

Sehr Eindrucksvoll aber nicht ganz billig, ist der abschließende Besuch des Harbour Tower.