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Feuer am Strand

Outdoor und Umweltschtz: Feuer machen und Grillen? Aber bitte richtig!

 

Umweltschutz ist in aller Munde. Es gibt zig Umweltschutzorganisationen die ihren Job mehr oder weniger gut machen. Auch in der breiten Bevölkerung ist der Umweltschutz angekommen. Vor allem bei Menschen wie uns, die wir gerne in der Natur unterwegs sind und Regionen besuchen, die dem Pauschaltouristen eher verschlossen bleiben. Seien wir doch mal ehrlich; uns Outdoor- Liebhabern gefällt es doch dort am besten, wo wir aus Umweltschutzsicht eigentlich gar nichts verloren hätten.

Einsame Flüsse und Naturschutzgebiete, Bergtäler und Nationalparks, einsame Gegenden wo die Natur noch so ist wie wir sie uns wünschen. Dass wir dabei eigentlich selbst Störenfriede sind, blenden wir gerne aus.

Darum hat sich ein Teil der deutschen Outdoor-Blogger Gemeinde zusammengeschlossen um ein kleines Projekt zum Nutzen der Umwelt ins Leben zu rufen.

Die Reihe „Outdoor und Umweltschutz“ ist eine Initiative verschiedener Websites und Blogs. Unser erster Artikel: Feuer machen ja, aber bitte umweltverträglich.

--- Hinterlasse nichts als Fußspuren ---

 

Eine langfristige Feuerstelle


Ein Lagerfeuer auf blankem Erdboden hinterlässt unweigerlich eines: Verbrannte Erde. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn durch die enorme Hitze wird der Boden buchstäblich sterilisiert. Das ist nicht weiter schlimm, wenn man eine Feuerstelle einrichtet und diese häufig benutzt wird. Idealerweise von mehreren Leuten. Daher empfiehlt es sich im Garten einen festen Platz einzurichten und diesen mit Steinen einzugrenzen. Dann bleibt das Lagerfeuer dort wo es sein soll.

Wer unterwegs ist, kann auf vorhandene öffentliche Feuerstellen zurückgreifen. Die bleiben da wo sie sind und werden von vielen Leuten benutzt.

Lagerfeuer in der Natur


Wer es sich nicht verkneifen kann ein Lagerfeuer in der Natur zu machen, der suche sich bitte den richtigen Platz aus. Auf einer Kiesbank oder am Strand ist ein Lagerfeuer am Boden wirklich nicht schlimm. Da muss man nur noch auf den richtigen Abstand zum nächsten Baum oder Busch achten. Eigentlich kann da nichts mehr schief gehen. Natürlich sollte man draußen in der Natur nur kleine Feuerchen machen und nicht gleich ein dickes Blockfeuer. Kleiner Tipp: Ein Grubenfeuer lässt sich nach dem Ausbrennen wieder perfekt beseitigen. Einfach zuschütten, Loch abdecken fertig. Vorher aber bitte noch ablöschen, damit keine unterirdischen Wurzeln weiterglühen können.

Weitere Artikel zum Umweltschutz


Wie oben schon gesagt machen wir eine Reihe zum Thema Outdoor und Umweltschutz. Hier findest Du weiter Artikel zu diesem Thema. Wenn Du einen Outdoor Blog oder eine Naturschutz Seite betreibst, dann hinterlasse einen Kommentar oder schreib uns eine Email. Jeder "Umweltblogger" ist willkommen. Viel Spaß beim stöbern.

 

Klettern und Umweltschutz:
Sind Cleanup Days sinnvoll, notwendig oder ein Armutszeugnis. Dieser Beitrag meines Bloggerkollegen Stefan Giesberg, beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit beim Klettern und Bouldern.
http://www.klettervirus.info/2012/06/23/cleanup-days-sinnvoll-notwendig-oder-ein-armmutszeugnis/

 

Wildcampen und Umweltschutz, geht das zusammen?
Was man beim Zelten in freier Natur beachten sollte. Dazu ein Interview mit Oliver Schuhmacher. Er ist als Landschaftsökologe für den NABU in den Hamburger Elbtalauen unterwegs und hat seine eigenen Erfahrungen mit Wildcampern. Lest selber: 
http://www.bruderleichtfuss.com/?p=1043

 

Aufräumaktion im Wald
Auch Equipment Hersteller wie Keen beteiligen sich an Aufräumaktionen. Gerne veranstaltet man solche Aktionen natürlich mit Kindern. Sie sind die Outdoorbegeisterten von morgen und werden heutzutage bereits früh an den Umweltschutz harangeführt.
http://outdoorseite.de/aufraumaktionen-fur-den-umweltschutz

 

Quo vadis Outdoor
Was bedeutet “Outdoor”? Um welche Menschen, Ideen und Unternehmen handelt es sich? Was steckt dahinter? Was bedeutet “einfach draußen” für mich? Diese Frage stellt sich Martin auf seinem Outdoor Blog: 
http://www.einfachdraussen.info/quo-vadis-outdoor/

 

Grillen ist auch Feuer


Nicht nur rechtlich gesehen ist Grillen mit offenem Feuer gleichzustellen. Gerade hier kann man dem Umweltbewusstsein frönen. Denn wer Grillkohle aus Urwaldbeständen für seine Würschtl verwendet, ist eine echte Umwetltsau. Genauso sind die Grillanzünder auf Petroleumbasis sowie die chemikalischen Grillanzünder nicht nur ungesund, sondern auch extrem umweltschädlich. Für Kinder sind Flüssiggrillanzünder beim Verschlucken übrigens absolut tödlich. Da kann auch kein Notarzt mehr helfen.

Wer umweltfreundlich Grillen möchte, der nimmt Grillkohle mit Umweltsiegel und zertifizierter Herkunft. Dazu Grillanzünder aus Wachs und Holzfasern oder gleich Papier und kleine Äste.

Wer es richtig korrekt machen möchte, der zündet seinen Grill mit einem kleinen Feuerchen an, auf das er dann Naturholz legt und über der herunter gebrannten Glut grillt. Das ist umwelmäßig der absolute Hit!

 

Eine Feuerschale hält alles sauber


Wer sich keinen schwarzen Schandfleck in den Garten machen möchte, oder ständig an anderen Orten Lagerfeuer veranstaltet, der ist mit einer Feuerschale gut beraten. Diese Metallschalen gibt es in verschiedensten Größen. Gußeisern und schwer, zusammenklappbar und leicht, oder vom Designer für den architektonisch angelegten Garten.

Das geht garnicht !! :-(


Grillkohle aus Tropenholz
(Ohne Worte)

Holz beim Bauern klauen
(Hey der hat da Arbeit reingesteckt)

Kaminholz aus dem Supermarkt
(Du weißt nie wo das herkommt)

Feuer im Naturschutzgebiet
(Was glaubst warum des so heißt?)

Chemische Grillanzünder
(die sind giftig und umweltschädlich)

Sauerei machen an der Isar
(Ihr Dreckbären schämt euch auch für garnix)

Müll liegen lassen in der Natur
(He Mann! Die Natur gehört nicht Dir!)

Plastik und anderen Müll verheizen
(der gehört in die Tonne oder in den Rucksack)

 

Das geht noch weniger!!


Am 29.10.2012 veröffentlichte Greenpeace einen Artikel über gefährliche Chemikalien in teuren Outdoor Klamotten. Wir haben dazu einen Newseintrag verfasst. Es ist einfach ungeheuerlich dass die teuersten Marken, die mit Umwelt und Nature werben, sich solch hohe Gift Emissionen erlauben. Aber lest selbst im Artikel zu "Chemie für jedes Wetter"

 

 

Ein kleines Kochfeuer, das keine Spuren hinterlässt

 

Wir waren beim Paddeln und haben uns (trotz Trockenheit) ein kleines Kochfeuer gemacht, um eine Suppe zu kochen. Dabei standen stets Wasserflaschen zum Löschen bereit, denn drumherum war es wirklich sehr trocken. Wir haben alles so hinterlassen, wie wir es vorgefunden haben.

Hier eine Bilderserie wie man einen Lagerplatz mit Kochfeuer sauber hinterlässt

Klettersteige - Höhensteige - Höhenwege ein kleines Feuer bei absoluter Trockenheit ein kleines Kochfeuer tuts auch
Ein sauber aufgeräumter Lagerplatz

Angelandet

Zum Mittagessen angelandet - Mit dem Kajak ist man draußen unterwegs, das macht hungrig. Da es zur Zeit absolut trocken ist, muss man sehr aufpassen.

 

Kochfeuer gemacht

Zum Mittag gabs Kartoffelsuppe mit Zwiebeln und ein paar Bucheckern. Als Salat hatten wir Sauerampfer, Löwenzahn und Brennesseln.

 

Besser kleines Kochfeuer

Auf einem zu großen Feuer lässt sich nicht gut kochen. Wer unterwegs nur schnell etwas essen möchte hat danach den Lagerplatz auch gleich sauber.

 

Sauber aufgeräumt

Damit in der Trockenheit nichts anbrennt, haben wir das ganze Areal mit Wasser gewissenhaft abgelöscht und anschließend wieder abgedeckt.


Ein paar Umwelt Tipps zum Abschluss

 

Wer es mit dem Umweltschutz ernst meint, der sollte natürlich gerade beim Feuer machen auf einige Sachen achten. Hier zusammengefasst ein paar Tipps zum Umweltfreundlichen Grillen und Feuer machen:

Naturholz Kohle aus Tropenholz. Ihr spinnt wohl! Umweltfreundlicher Grillanzünder Ein Plätzchen auf der Kiesbank

Das ideale Holz

Holz kauft man nicht im Supermarkt, Holz sammelt man in der Natur. Denn Holz aus der Natur hat ein neutrale CO2 Bilanz. Es wurde nie transportier oder mit Maschinen bearbeitet.

 

Grillkohle oder Holz

Wer wirklich umweltfreundlich Grillen möchte, tut dies mit Naturholz. Man kann auch Kaminholz nehmen das für den Schwedenofen gedacht ist. Naturholz ist besser

 

Anzünder

Keine chemischen oder künstlichen Anzünder verwenden. Sie müssen aufwändig hergestellt und danach quer durch Europa transportiert werden.

 

Eine gute Stelle

Es ist schwierig eine gute Feuerstelle zu finden. Dabei muss man eine gute Nase oder perfekte Ortskenntnis besitzen. Hier ein paar Möglichkeiten: Feuerstellen in Bayern

 


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