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Gamsen überm Pustertal - Der Pfunderer Höhenweg bietet einzigartige Natur

Pfunderer Höhenweg durch die südlichen Zillertaler

Fernab vom Trubel der großen und berühmten, wie zum Beispiel dem Dolomiten 1er, verläuft der Pfunderer Höhenweg durch einsame Hochtäler und entlang grüner Bergwiesen südlich des Hauptalpenkamms aber noch nördlich der Dolomiten oberhalb des Pustertals.  Genau das ist es, was ihn so einzigartig und einsam macht. Hier fährt kein typischer Wochenendeausflügler von der Brenner Staatsautobahn ab. Nur der, der ihn als Ziel hat und um seine Einsamkeit und Schönheit weiß.

Wer sich auf diese Mehrtagestour durch die grünen Pfunderer Berge einlässt, wird mehr Murmeltiere als Menschen sehen, Mehr Edelweiß als Grasbüschel und mehr Selbstfindung als Nervenkitzel. Die Kulisse erinnert an Herr der Ringe. In einigen Hochtälern durch die man sich über  kleine Bachläufe und schmatzende Wiesen schlängelt, wartet man förmlich auf einen Hobbit der einem ein Stück Lembasbrot anbietet. Die Wasserfälle sind hoch, genau wie die Berge und ihre dazwischen liegenden Scharten. Von einer Scharte zur nächsten und von einem Tal zum anderen hat man trotzdem stets die Möglichkeit den einen oder anderen 3000er mitzunehmen.

Wer sein Gipfelbuch bereichern möchte, kann namhafte Objekte wie den Hochfeiler (3510m) oder die Wilde Kreuzspitze (3132 m) eintragen.

Anfahrt | Wegbeschreibung


Anfahrt von München aus

Mit der Bahn:

Von München HBF nach Vipiteno/Sterzing Italia (Brennero) von dort aus nach Wiesen laufen. Dazu einfach aus dem Bahnhofsgebäude links raus, an der nächsten Kreuzung links unter der Unterführung durch bis nach Wiesen (ca. 15Min) in Wiesen am Gasthof rechts rein Richtung Tennishalle. Dort ist auch schon der erste Wegweiser zum Pfunderer Höhenweg.

Rückfahrt nach Überschreitung:

Von Bruneck oder Terenten, je nach Abstiegsort mit dem Zug nach Francofortezza (Franzensfeste). Dort umsteigen nach Sterzing. Von Sterzing aus wie gehabt... Die Zugverbindungen hier sind wirklich gut, also kein Grund zur Sorge.

Mit dem Auto:

Wegweiser mit weißem Kreis in rotem RahmenVon München auf die Salzburger A8 (Ausweichstrecke ist die Achenseestraße über den Achenpass) von dort auf die Inntalautobahn A93 weiter auf der A13 Richtung Brenner. Ausfahrt Sterzing/Vipiteno. Von Sterzing nach Wiesen. Hier kann man am Gasthof oder an der Tennishalle kostenfrei parken (direkt hinterm Kindergarten) Zurück zum Auto kommt man von Bruneck aus mit dem Zug (siehe Anreise mit der Bahn)

Kleiner Tipp:

Wer von weiter her kommt, kann eine Nacht in Sterzig bleiben. Dieser Ort hat wesentlich mehr Flair als man glaubt. Wir hatten obendrein noch das Glück, dass genau an dem Wochenende an dem wir angekommen sind, das "Laterndl-Fest" stattgefunden hat und somit einen riesen Spaß... Der Wein war einfach super gut. Und die Mädels in Sterzing sind echt nicht zu verachten :-)

Gipfelsammeln


Höllenkragen (2387m)
Überschreitung vom Jägerjöchl zum Trenser Joch
30 Minuten Mehraufwand

Wilde Keuzspitze (3132m)
1 Stunde vom Rauhtaljoch

Wurmaulspitze (3022m)
2,5 Stunden von der Brixner Hütte

Napfspitze (2888m)
1 Stunde von der Edelrauthütte

Hochfeiler (3510m)
4 Stunden einfach von der Edelrauthütte

Hochgrubbachspitze (2808m)
45 Minuten von der Abzweigung unterhalb der Hochsägescharte

Kempspitze (2704m)
1 Stunde von der Tiefrastehütte

 

Hütten


Sterzinger
Hütte (2344 m)
12 Schlafplätze, Tel:. +39 0472 646074

Biwak Tenserjoch (1995 m)
Notunterkunft ohne Kochgelegenheit
8 Schlafplätze
Hüttenwart Luis Rainer, Tel.: +39 0472 647322

Simile-Mahd-Alm (2011 m)
Verpflegung, 15 Schlafplätze
Besitzer A. Rainer Tel.: +39 0472 647162 
bewirtschaftet von Ende Juni – Ende September

Brixner Hütte (2301m)
Tel.: +39 0472 547131

Edelrauthütte (Eisbruggjochhütte) (2545 m)
Verpflegung 50 Schlafplätze, Winterraum,
Tel.: +39 0474 653230 
bewirtschaftet von Ende Juni – Ende Sept.

Tiefrastenhütte (2312m)
Verpflegung 45 Schlafplätze
Tel.: +39 0474 554999

Hochfeilerhütte (2710m)
30 Betten, 60 Lager
Tel.: +39 0472 646071


Karten


Tabacco, 1:25000 Blatt 037 "Hochfeiler und Pfunderer Berge"

Tabacco, 1:25000 Blatt 033 "Bruneck und Umgebung"

Kompass, 1: 25000 "Pfunderer Berge / Monti di Fundres"

 

Höhenprofil


Höhenprofil Pfunderer Höhenweg

 

Wetter

 

Hütten | Varianten | Abstecher

Der Höhenweg in Etappen

Sterzing Bf - Wiesen --> Similemahd Alm (2011m)

Höhenmeter: 1047
Gehzeit: 6 Stunden
Tourencharakter

Schwierigkeitsgrad Naturschönheit

Vom Bahnhof in Sterzing in 30 Minuten nach Wiesen, am Wisnerhof rechts, der Beschilderung des Höhenwegs folgen. Die Auftaktetappe ist nicht all zu lang und gut zum Eingewöhnen. Durch Wald und Wiesen erreichen wir beim Gschlissegg den Kamm und wandern am Zwölfernock zur Plitschalm. Anfangs hat man noch einige Tiefblicke und auch die Geräuschkulisse aus dem Tal durch das die Brenner Staatsautobahn verläuft. Später dann wird es immer ruhiger. Man kann seine Seele genau an den Tourenverlauf anpassen. Von der Plitschalm aus weiter über die Schutzhütte am Trenserjoch. Von hier geht es weiter über grüne Hänge. An manchen Stellen leicht ausgesetzt aber sehr gut zu gehen. Man hat hier an den wenigen, leicht ausgesetzten Stellen immer etwas zum festhalten. Für geübte Berggeher überhaupt kein Problem.

Besonders schön sind vor allem zwischen Juni und Anfang August die Bergwiesen. Blumen in Hülle und Fülle sag ich da nur. An manchen stellen findet man mehr Edelweiß als Grasbüschel... (wie ihr alle wisst ist Edelweiß nicht zum pflücken da! Ich wollts nur nochmal gesagt haben) Zwischendurch laden mäßig steile Grashänge zum Pausieren ein. Auf der Similemahd Alm wartet eine überaus nette Sennerfamilie und eine Halbe Bier.

Variante

Höhenmeter: 2168
Gehzeit: 10 Stunden
Tourencharakter

Schwierigkeit Naturschönheit

Wer weiter wandern möchte, steigt nicht zur Alm ab, sondern geht nordseitig zur Sterzinger Hütte (Übernachtungsmöglichkeit falls wieder geöffnet) weiter über Weg 2 auf die Wilde Kreuzspitze (3132m) und anschließend zur Brixnerhütte (2307m) zur Übernachtung. Diese Variante ist allerdings lang und anstrengend.

 


Simile Mahdalm (2011m) --> Brixner Hütte (2344m)

 Höhenmeter: 1121
Gehzeit: 4 Stunden
Tourencharakter

Schwierigkeitsgrad Naturschönheit

Bei der Variante auf die Wilde Kreuzspitze

Schwierigkeitsgrad

Von der Simile Mahdalm aus geht es über einen kleinen Almenweg los in Richtung Sonnenaufgang. Auf dem Hang auf den man zuläuft, sieht man bereits den eingetretenen Hirtenpfad, der um den Similekofel herumführt. Durch ein wildes Hochtal gelangt man auf das Sengesjöchl. Im Hochtal gibt es eine Quelle zur Trinkwasserversorgung, zu finden hinter einen Kuhstadl. Etwas ansteigen ist ratsam. Die Quelle tritt direkt aus dem Berg hervor. Ebenfalls kann man sich bei ruhigem Verhalten über viele Murmeltier-Beobachtungen freuen. Setzt man sich für 15 Minuten ruhig vor einen Bau, kommt man auf ein bis zwei Meter an die Bergbewohner heran.

Sobald man auf das Sengesjöchl kommt, steht man unvermittelt vor dem wilden See (2532m). Der Blick ist unbeschreiblich. Der tiefblaue höchste und auch größte Bergsee der Zillertaler Alpen verbreitet einen Zauberwelten-Charakter. Hier oben wird es unter Umständen schon sehr frisch. Durch die karge Mulde unterhalb der Wilden Kreuzspitze geht es nun über kleine Wege und Schuttkare auf das gegenüberliegende Rauhtaljoch (2808m). Von hier oben zweigt auch der Abstecher auf den höchsten Gipfel der Pfunderer ab. Die Wilde Kreuzspitze (3132m) ist in ca. einer Stunde bestiegen.

Am Rauhtaljoch (2808m) zurückblickend hat man eine faszinierende Landschaft vor sich. Die Wegweiser zeigen bereits die Richtung. Über Firnfelder geht es hinab zur Senke der Pfannenalm. Viel Spaß beim "abfahren" über den Altschnee. Vorsicht Spalten! Rechtshaltend über Bachläufe geht es um die Hänge herum zur Brixner Hütte hinab auf 2344 Meter Seehöhe.

 

Brixner Hütte (2344m) --> Edelrauthütte (2545m)

Höhenmeter: 2850
Gehzeit: 9 bis 12 Stunden
Tourencharakter

Schwierigkeitsgrad Naturschönheit

Ein Gewaltsmarsch! So kann man die Tour von der Brixner (2344m) zur Edelrauthütte (2545m) ruhigen Gewissens bezeichnen. Für diese Tour sollte man fit sein. Und geübt im alpinen Gelände. Die Naturschönheiten auf dieser Route sind allerdings kaum zu überbieten. Die mit Abstand schönste, aber auch längste Etappe auf der geamten Website wird hier beschrieben. Mit etwas Glück seht ihr hinter der Gaisscharte ein Rudel Steinböcke, mit ca. 30 Tieren. Ebenso wie Hochtäler voller Murmeltiere und Tiefblicke in unerreichbar scheinende Nachbartäler. Die Bachlauf durchzogenen Hochplateaus suchen in den Alpen ihresgleichen!

Die Vier-Scharten-Tournee beginnt mit dem Aufstieg von der Brixner Hütte zur Steinkarscharte (2608m). Bei Firn und Eis in der Rinne kann der Aufstieg ziemlich tricky werden... Wenn man hier nicht aufpasst, macht man einen Abgang. Ein kleines Grivel und Stöcke helfen natürlich. Nach der Scharte steigen wir in Bögen ab und halten uns links über die nächste Verwerfung. Von dort aus abwärts in den Kessel der Weitenbergalm. Hier kommt mitunter echtes "Herr der Ringe Feeling" auf. Die tosenden Wassermassen, aber auch die kleinen Bäche, schlängeln sich Richtung Tal. Bitte unbedingt aufpassen und auf die Markierungen achten. Hier kann man leicht dem falschen Weg folgen. Ein langer Bogen auf die andere Seite beschreibt die Durchschreitung.

Über Blockwerk und Grashänge geht's aufi zur Kellerschart´n (2439m), dem zweiten Übergang des Tages. Von hier aus kann man schon die Nummer drei sehen... die Dannelscharte (2437m). Allerdings sind es bis dahin noch locker 600 Höhenmeter und vier Müsliriegel. Denn man darf erst mal wieder absteigen, in den Engbergalm Kessel.

Dies fällt uns jedoch leicht... denn der schwarze von Wasser überlaufene Fels bildet eine filmreife Kulisse. Über steilere Schrofenzonen geht es hinauf auf die Dannelscharte mit 2437m. Der nächste Abstieg verläuft nach links auf eine etwas ausgesetzte Traverse hinüber. Über das Trümmerfeld des Weißsteinkars geht es in Richtung Gaisscharte (2700m). Unterhalb der Traverse kann man das Brenninger Biwak (2157m) sehen. Bei schlechtem Wetter oder Erschöpfung sollte man hier Unterschlupf finden. Das Biwak Walter Brenninger (2157m) bietet 8 Personen Platz und ist unbewirtschaftet.

Nun geht es zur letzten und ruppigsten Scharte der gesamten Tour. Die Gaisscharte (2700m) ist ausgesetzt und beschwerlich zu erklimmen. Auf der Ostseite ist über eine Steilstufe mittels einer Kette abzuklettern. Mit etwas Bergerfahrung kein Problem, jedoch ist Schwindelfreiheit unerlässlich. Nun ist es fast geschafft... Der Endspurt führt uns durch das Obervalskar, oberhalb des Eisbruggsees zum letzten Gegenanstieg, der zur Edelrauthütte auf (2545m) hinaufführt. Das Essen, die Aussicht, die Hüttenleute und nicht zuletzt die international zusammengewürfelte Bergsteigergemeinschaft auf der Edelrauthütte, machen die Strapazen schnell vergessen. Der ein oder andere Schnaps führt schnell zu einer hochroten, von der Sonne aufgebrannten Birne, unter deren Leuchtkraft ein zufriedenes und glückliches Bergsteigerherz schlägt.

Varianten

Besser nicht. Eher im Brenninger Biwak übernachten.

Abstecher zum Hochfeiler

Wer zum Hochfeiler (3510m) möchte, sollte eine zusätzliche Übernachtung in der Edelrauthütte einplanen. Gletscherausrüstung erforderlich. Im Hochsommer zumindest Steigeisen und Stöcke oder Pickel. Wer mutig ist, kann im Spätsommer auch mit normaler Wanderausrüstung gehen. Hier ist dann selbstverständlich Vorsicht geboten.

Verbindungen

Ihr könnt von hier aus einige andere Höhenwege anschließen. Zum Beispiel den Neveser Höhenweg oder den Stabeler Weg.

Edelrauthütte (2545m) --> Tiefrastenhütte (2312m)

Höhenmeter: 1921
Gehzeit: 6,5 Stunden
Tourencharakter

Schwierigkeitsgrad Naturschönheit

Auch diese Etappe hat es in sich, ist allerdings nicht ganz so lang. Dennoch geht es in ständigem Auf und Ab über Hirtenpfade und schmale Bergwege. Wer mit Stöcken geht, wird diese heute die meiste Zeit am Rucksack tragen denn die Wege sind überwiegend eingewachsen und schmal. Das schöne an dieser Tour; auf der Hälfte kommt eine zur Pause einladende Alm. Die Weitblicke, sowohl zum Hochfeiler, als auch in die Dolomiten lassen keine Wünsche offen. Mit offenem Mund steht man auf der Hochsägescharte und kann es kaum glauben, dass die Alpen sooo schön sein können.

Der erste Hatsch geht bergab. Vorbei am Eisbruggsee und der Eisbruggalm. Erst auf 2035 Meter Höhe verlassen wir den Weg nach links, um auf der anderen Seite des Bachs zur Kuhscharte (2180m) aufzusteigen. Über eine lange Traverse zieht sich der Weg abwechslungsreich über die Flanken oberhalb des Pfunderer Tals. Der Valzarer Graben zieht sich vor uns hin. Nun gelangen wir über einen Geländeriegel zur Gruipa Alm, auf 2222 Meter Höhe, und von dort aus über zwei weitere Bergrücken, via Glitsch Schupfen (2317m) zur Gampesalm (2223m). Hier lohnt ein Päuschen in der Sonne. Vorsicht... nicht zu lange sitzen bleiben, denn der folgende Anstieg wird das Hauptstück der Etappe.

Zunächst über die Hangmulde auf das Passenjoch (2408m). Dann nicht dem Weg geradeaus ins Passental folgen, sondern scharf rechts abbiegen und an den Passenseen vorbei einen,steilen Aufstieg angehen. Blockwerk, Schutt und Schnee zeichnen den Weg hinauf zur Hochsägescharte (2705m). Wie bereits beschrieben, ist dies einer der schönsten Aussichtspunkte des gesamten Höhenweges. Der Alpenhauptkamm im Norden, die Dolomiten im Süden... herrlich! Doch jetzt aufgepasst beim Abstieg zur Tiefrastenhütte (2312m). Der Weg ist rutschig und locker. Schutt, Sand und Kies liegen auf dem ausgetretenen abschüssigen Pfad. "Keine Seilversicherung hält in dem porösen, lockeren Gestein" (so der Hüttenwirt). Daher gibt es nichts zum festhalten. Die Tiefrastenhütte selbst liegt malerisch an einem See. Die Hüttenfamilie ist überaus nett und kocht vorzüglich. Bei einem geselligen Beisammensein endet auch diese Tour.

Es ist möglich von hier aus nach Terenten abzusteigen, oder aber weiter zu gehen.

 

 

Tiefrastenhütte (2312m) --> nach St. Georgen

Höhenmeter: 900
Gehzeit: 7 Stunden
Tourencharakter

Schwierigkeitsgrad Naturschönheit

Der letzte Abschnitt des Pfunderer Höhenweges, bewegt sich an den sanfteren, zum Pustertal hin orientierten Südausläufern des Gebiets. Jetzt müssen nocheinmal einige Kilometer unter die Sohlen. Wir laufen in Richtung Terenten und biegen dann im Talboden, unterhalb der Kempspitze, nach links ab und folgen der Markierung. Durch die Hänge hinauf ins "Kleine Tor" und nördlich unter dem Mutenock vorbei. Eine kurze Hangquerung noch und man steht auf dem Kammrücken, den man dann weiter entlang Richtung Osten läuft. Nun in ständigem Auf und Ab über die Hohe Spitze, Zwölferspitze, Pusterhöhe und Perntaler Spitze (2450m) weiter bis zum Windeck. Hier nach Süden über die Felsformationen zum Sambock (2396m).

Dies war der letzte unserer Gipfel. Noch einmal grüßen die Dolomiten und die südlichen Zillertaler, die mittlerweile so vertraut wirken. Von nun an gehts bergab in Richtung Wetterkreuz. Schließlich tauchen wir in den Schatten des Bergwaldes ein. Den Schatten hat man vor allem im Hochsommer nötig... denn auf einmal merkt man, dass die Temperatur deutlich zunimmt. Tja... wir waren eben doch mehre Tage oberhalb der Baumgrenze, in Hochalpinem Gelände unterwegs. Über das Gasthaus Kofler (1487m) steigen wir weiter nach St. Georgen und Bruneck hinab.

Die Zivilisation wirkt unecht und zu geschäftig. Zunächst kommt man sich vor wie im falschen Film. Seltsam wirkt der Lärm, der Geruch und die vielen Bewohner in ihren Autos und Häusern. Doch wie nach jeder langen Bergtour ist man irgendwie auch ein klein wenig froh wieder in der Welt der Menschen angekommen zu sein.

 


Kommentare


Hallo,

muss man in den Hütten vorreservieren zum Übernachten? Oder bekommt man einen Platz? Und wie mache ich das am besten, wenn ich Ende Juni laufen will, die Hütten aber erst da aufmachen?
Danke und Gruß
Maja
von Maja am 11.02.2016 | 19:10
Hallo Rüdiger,

besten Dank für deine Rückmeldung. Als alter Pfadfinder hinterlasse ich die Welt immer ein Stück besser als ich sie vorgefunden habe, daher hinterlassen wir keinen Müll :)

Liebe Grüße
Thilo
von Thilo am 08.01.2016 | 16:26
Hi Zusammen,

ja die Hütten kosten logischerweise Geld. Um die 25 + Verpflegung.

Die Besten Monate fürs Hochgebirge sind Juli, August, September. Je nach Schneelage ist's ab Mai aber auch wunderschön und weniger voll.

Biwakieren kann man im Gebirge immer. Aber eigentlich nur im Notfall. Vor allem nehmt alle bitte euren Müll und Kippenstummel mit. LG Rüdiger
von Nature-X am 07.01.2016 | 19:26
Hallo zusammen,

liebes x-nature team ihr habt echt eine tolle Seite ins Leben gerufen. Danke! :) Ich werde im Sommer mit 3 Freunden eine eurer Touren machen. Favorit aktuell der Pfunderer-Höhenweg.

Einige Fragen sind uns noch nicht ganz klar: Kosten die Hütten Geld? Darf man unter freiem Himmel(Biwaken) ?
Und wir wollen im Sommer laufen, welche Monate / Monat würdet ihr empfehlen um keinen nassen Hintern zu bekommen ? :)
von Thilo am 05.01.2016 | 16:00
Hi,

eine kleine Frage zum Abstieg mit "Kette". Wie weit ist dieser Abstieg, oder kann man ihn auch umgehen, sodass keine Kette notwendig ist?

Vielen Dank & Gruß
Chris
von Christian Görgen am 06.04.2015 | 12:35

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