Glossar
Kompass
Das GPS hat den klassischen Kompass weitgehend verdrängt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Der Kompass ist nämlich in Verbindung mit anständigem Kartenmaterial wesentlich leichter und zuverlässiger.
Außerdem ist ein GPS Gerät anfällig für Ausfälle. Sei es durch Mangel an Strom oder durch defekt. Auch mit der Wasserdichtigkeit haben es nicht alle GPS Geräte.
Der Kompass (ital. compassare ›abschreiten‹) ist bereits tausende von Jahren alt und word ungefähr 2.500 v. Chr. in China entwickelt.
Die Deklination bezeichnet die Abweichung des Kompass von der wahren Nordrichtung. Der Kompass zeigt nämlich zum magnetischen Nordpol. Dieser schwankt sogar etwas.
Der Umgang mit dem alten aber zuverlässigen Richtungswerkzeug sollte geübt werden, damit man im Gelände routiniert damit umgehen kann.
Die durch Flüssigkeit gedämpfte Kompasse sind ruhiger und auch in der Hand, auf dem Fahrrad oder dem Boot immer noch gut ablesbar. Fluoreszierende Ziffern sind hilfreich da man bei Nachtwanderungen die Lampe aus lassen kann, um sich so die Nachtsicht nicht zu ruinieren.
Da ein bei uns Handelsüblicher Kompass nach Norden zeigt ist er, wegen der Magnetisierung der Nordnadel auch nur auf der Erd-Nordhalbkugel verwendbar. Für die südliche Hemisphäre braucht man einen Süd Kompass.
Die Prismenpeilung ist eine integrierte Optik. Ermöglicht das Ablesen der Gradzahl und ein präzises Anpeilen.
Mit einem Spiegel kann man die Magnetnadel und das anvisierte Ziel sehen. Das ermöglicht ein zuverlässiges Ergebnis beim Peilen.
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